RSV Eintracht 1949 - Knappes Pokalaus nach beeindruckendem Auftritt gegen Cottbus | Fußball - News
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Knappes Pokalaus nach beeindruckendem Auftritt gegen Cottbus

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Großer Dank an helfende Hände

Hinze: Wir wollen auf dieser starken Leistung aufbauen

 

Stahnsdorf.  Trotz einer kämpferisch starken Leistung und einem beeindruckenden Auftreten musste sich der RSV Eintracht im Achtelfinale des AOK-Landespokals gegen den hohen Favoriten Energie Cottbus am Ende geschlagen geben. Dies allerdings mit einem 1:2 nur denkbar knapp.

Den Gästen aus der Lausitz gelang es zwar von Beginn an, den RSV in der eigenen Hälfte einzuschnüren. So fiel bereits nach fünf Minuten das Führungstor für Energie. Doch das Heimteam ließ sich keineswegs entmutigen. Nur vierzehn Minuten später nutzte Levi Böttcher eine Unachtsamkeit der Cottbusser Verteidigung eiskalt zum viel umjubelten Ausgleichstreffer. Rund 1.300 Zuschauer, darunter etwa 250 Cottbusser Anhänger, erlebten in der Folge einen mutiger aufspielenden RSV. In einer ruhigeren Phase des Spiels dann die erneute kalte Dusche für die Eintracht, als Ex Bundesligaprofi Dimitar Rangelov in der 36. Minute den Regionalligisten wieder in Führung brachte.

Nach der Halbzeit drehte der RSV auf, stand hinten sicher und konnte Energie mit schnörkellosen Aktionen ein ums andere Mal in Verlegenheit bringen. Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz schien Böses zu schwanen. Mehrfach sprang er von seinem Stuhl auf und zeigte sich lautstark unzufrieden über die teils schlechte Ordnung seines Teams. Die nutzte der Gastgeber nämlich unter anderem für schnelle Attacken über die Außenbahnen. Mehrere gute Gelegenheiten, den erneuten Ausgleich zu erzielen, konnte der RSV jedoch nicht mehr in ein Tor ummünzen. Der Abpfiff des Spiels besiegelte das Ausscheiden aus dem diesjährigen Pokalgeschehen.

RSV-Trainer Patrick Hinze zeigte sich mit dem Spiel seines Teams dennoch sehr zufrieden. In der Pressekonferenz nach dem Spiel dankte er aber zunächst den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die die Mammutaufgabe, ein solch hochkarätiges Spiel zu organisieren, grandios gestemmt hätten. Auch seiner Mannschaft machte Hinze ein großes Kompliment: „Wir haben in der Verteidigung gut gestanden, relativ wenig zugelassen und sind mit einem guten Gefühl in die Halbzeit gegangen. Aus einer kompakten Formation heraus wollten wir auf unseren Moment warten, was in der ersten Halbzeit ja auch schon gut geklappt hat.“ Seine Jungs hätten die tolle Atmosphäre aufgesogen und im Laufe des Spiels gemerkt, dass was gehen könne. Und tatsächlich waren Hinze zufolge die Chancen für die Verlängerung da. Nicht zuletzt, so der Trainer, hätte es durchaus einen Strafstoß geben können, als RSV-Spieler Tim Schönfuß elfmeterreif gefoult wurde. Ausschlaggebend sei das für die Niederlage seiner Truppe jedoch nicht gewesen. „Wir dürfen ja nicht vergessen, dass wir heute gegen die erste Adresse des Brandenburger Fußballs angetreten sind. Eine Mannschaft, die noch Mitte August den Bayern im DFB-Pokal das Leben schwer gemacht hat. Die Leistung meiner Mannschaft macht mich wirklich stolz, und darauf können wir in der Folge aufbauen.“

Cottbus-Trainer Wollitz bemängelte den Spielaufbau seiner Mannschaft. „Wir haben den RSV zweimal beobachtet. Wir nehmen jeden Gegner ernst und zollen ihm Respekt.“ Er habe aber andere Ansprüche an solch ein Fußballspiel. Allerdings, so schränkte er ein, benötige er für das ihm vorschwebende Spiel auch die entsprechenden Spieler. Und die habe er gegen den RSV so nicht auf dem Platz gehabt. Wollitz: „Gerade in Pokalspielen ist die mentale Stärke von eminenter Bedeutung. Du musst solche Spiele seriös spielen. Wenn der Underdog das Momentum bekommt, dann fährst du als vermeintlicher Favorit mit nichts nach Hause“, erklärte er.

Er wünsche den Lausitzern eine erfolgreiche Saison mit anschließendem Aufstieg, verdeutlichte RSV-Trainer Hinze und präsentierte sich damit nicht nur als guter Verlierer, sondern auch als Botschafter des regionalen Fußballs. Brandenburg müsse in den Oberhäusern des deutschen Fußballs wieder prominent vertreten sein, gab er seiner Hoffnung auf bessere Zeiten Ausdruck.

RSV Eintracht 1949 e. V.
Heinrich-Zille-Straße 32
14532 Stahnsdorf
Deutschland
Tel.: 03329 / 697496
Fax: 03329 / 697563